Patrick Hewer

Das „U“ in der magischen
K-S-E-D-U Formel
bedeutet:

UNTERBEWUSSTSEIN
Profis vertrauen dieser Technik!

Das „U“ in der magischen
K-S-E-D-UFormel

bedeutet:

UNTERBEWUSSTSEIN
Profis vertrauen dieser Technik!

UNTERBEWUSSTSEIN
PROGRAMMIEREN

Bei dem Thema Unterbewusstsein denken viele sofort: „Oh Gott, jetzt wird es esoterisch“. Dabei ist unser Unterbewusstsein ein hilfreiches Werkzeug der menschlichen Psyche über welches sehr viele Prozesse im Alltag automatisiert ablaufen, um unser Bewusstsein zu entlasten. Dein ganz persönlicher Autopilot.

Stell Dir mal vor, Du müsstest permanent darauf achten zu atmen, zu blinzeln damit Deine Augen befeuchtet werden, Dein Herz schlagen zu lassen damit das Blut durch den Körper gepumpt wird, die richtigen Muskeln anzuspannen und zu bewegen, wenn Du ein Glas in die Hand nehmen oder ein paar Schritte gehen möchtest. Das übernimmt alles Dein Autopilot.

Erinnerst Du Dich noch an Deine ersten Autofahrten? Kuppeln, Gang einlegen, Fuss von Bremse und gleichzeitig Kupplung kommen lassen und Gas geben, Blinker setzen und Schulterblick nicht vergessen. Wie anstrengend. Und heute? Unterhältst Du Dich dabei ganz entspannt mit dem Beifahrer und trinkst oder isst vielleicht noch etwas während du ganz entspannt Dein Auto steuerst, denn die Prozesse für das Anfahren laufen unterbewusst ab. Du hast sie durch Training gespeichert und jetzt läuft dieses Programm automatisch ab.

Alle wiederkehrenden Aufgaben trainierst Du und legst die Handlung in Deinem Unterbewusstsein ab, welches Dich diese Handlungen unbewusst ausführen lässt. Das bedeutet, dass Du diese Handlungen ausführst, ohne weiter darüber nachzudenken. Es läuft nebenbei.

Und genauso betrifft dies viele Handlungen, Gedanken und Verhaltensweisen. Du hast Dir irgendwann mal eine Meinung zu einer Sache gebildet oder zum Beispiel als Kind von Deinen Eltern oder Grosseltern übernommen und im Unterbewusstsein abgelegt, welches Dir diese Meinung bei Bedarf „unbewusst“ bereitstellt.

Wie denkst Du über…

Dazu gehören auch Meinungen zum Beispiel über reiche Menschen, über Unternehmer, über Opelfahrer, über Porschefahrer, über grosse oder kleine Menschen, über dicke und dünne Menschen, über Wohlstand, über Geld, über Krankheiten, über Flüchtlinge, über Politiker, über Steuern, über Sport, usw. Alle diese abgesicherten Gedanken und Meinungen und Glaubenssätze steuern Dich unbewusst im Alltag. Solange, bis Du Dir diesen Gedanken „bewusst“ machst und falls gewünscht, umprogrammierst.

Die besonders gute Nachricht ist: Alles was Du einmal im Unterbewusstsein gespeichert hast und was Dich jetzt per Autopilot steuert, kannst Du jederzeit wieder neu lernen und neu programmieren.

Dazu ist jedoch Klarheit erforderlich. Klarheit darüber was Du den ganzen Tag denkst und tust. Nur dann kannst Du Dir unbewusste Prozesse bewusst machen und ändern.

Aufschieberitis oder falsche Programmierung?

Wenn Du zum Beispiel gerne wohlhabend werden möchtest, aber gleichzeitig den unbewussten Glaubenssatz „Menschen mit viel Geld sind Betrüger“, gleichzeitig aber der Wert „Ehrlichkeit“ sehr wichtig für Dich ist, dann werden Dich Deine Glaubenssätze davor schützen in einen inneren Konflikt zu geraten. Das bedeutet, Du wirst keine entsprechende Handlungen auszuführen um mehr Geld zu verdienen. Viele denken dann, sie hätten die berühmte Aufschieberitis oder Prokrastination, doch in Wirklichkeit schützt Dich Dein Unterbewusstsein gerade vor einem inneren Konflikt, dessen Du Dir nicht bewusst bist. Falls Du doch zu Geld kommst, wird Dein Unterbewusstsein mit dem oben genannten, abgespeicherten Programm dafür sorgen, dass Du Entscheidungen triffst, das verdiente Geld möglichst schnell durch sinnlose Ausgaben oder Fehlinvestitionen wieder los zu werden.

Dein Unterbewusstsein funktioniert wie eine Klimaautomatik. Wenn Du irgendwann mal 19 Grad einprogrammiert hast, wird der Thermostat alles tun um diese 19 Grad im Raum zu halten. Wenn Du im Sommer ein Fenster öffnest und warme Luft hereinströmt, wird die Klimaautomatik solange kühlen, bis der Thermostat meldet: 19 Grad erreicht. Wenn Du im Winter ein Fenster öffnest und kalte Luft heranströmt, wird der Thermostat an die Klimaautomatik den Befehl geben: Heizen! Solange bis wieder 19 Grad erreicht sind.

Und genauso funktioniert Dein innerer Thermostat. Wenn Dir immer wieder unvorhergesehene Ausgaben oder sogenannte „dumme Zufälle“ dein finanzielles Wachstum sabotieren, bei Dir langfristig keine glückliche Beziehung funktioniert, obwohl Du es „eigentlich“ möchtest, Du bei beruflichen, sportlichen, gesundheitlichen oder anderen Projekten immer wieder Steine in den Weg gelegt bekommst, so merkwürdige Dinge die „eigentlich“ nicht passieren können, dann solltest Du dringend Deinen Glaubenssätzen auf den Grund gehen. Auf welche Temperatur ist Dein Thermostat bezüglich Deiner Wünsche tatsächlich einjustiert?

Die im Unterbewusstsein abgesicherten Informationen können Dir entweder schaden, oder es kann Dir helfen und Dich unterstützen, indem es positive Gewohnheiten entstehen und Dich danach handeln lässt. Diese Gewohnheiten kannst Du Dir wie Automatisierungsprozesse vorstellen, die Dein Bewusstsein und Deine Geist genauso wie Wahrnehmungsfilter entlasten.

Mache es wie Spitzensportler und Elite-Polizisten

Nicht umsonst setzen Spitzensportler und Elitepolizisten von Sondereinsatzkommandos diese mentalen Techniken gezielt ein, denn gerade in herausfordernden Situationen hast Du keine Zeit um über eine Entscheidung lange nachzudenken. Du hast ein Verhalten vorher in Deinem Unterbewusstsein abgespeichert und es wird in der entsprechenden Situation automatisch abgerufen. Wir bezeichnen das auch gerne als Reflexhandlungen.

Ist es nicht toll, zu wissen, dass Du diese gewünschten Reflexreaktionen selbst bestimmen, trainieren und speichern kannst?

GiGo = Müll bleibt Müll

In der Computersprache gibt es den Begriff GiGo und bedeutet „Garbage in = Garbage out“. Wenn Du Müll einprogrammierst, kommt Müll heraus. Du kannst kein anderes Ergebnis erwarten, als das, was Du einprogrammiert. Und genauso funktioniert auch Dein Unterbewusstsein. Es liefert, was Du eingegeben hast oder andere hast eingeben lassen.

Was hat künstliche Intelligenz mit Deinem Unterbewusstsein zu tun?

Dein Unterbewusstsein funktioniert wie ein Algorithmus. Du kennst diese als Algorithmus bezeichneten künstlichen Intelligenzen zum Beispiel von Amazon, google, oder auch von sozialen Medien wie Facebook, Instagram oder Pinterest.

Wenn Du zum ersten mal auf Pinterest gehst, werden Dir im Feed auf Deiner Startseite irgendwelche zufälligen Bilder von vielleicht Mode und Kochrezepten angezeigt. Wenn Du jedoch einige Tage hintereinander immer wieder nach Segelbooten, Porsche und Italienreise suchst, wird sich Dein Feed innerhalb weniger Tage verändern. Du lernst den Algo an, Du trainierst ihn auf Deine Wünsche und der Algo liefert.

Die anderen Posts über das kochen und über Mode, die Dir zu Beginn angezeigt wurden, sind nicht weg. Sie existieren weiterhin, aber Du nimmst sie nicht mehr wahr, weil sie aus Deinem bewussten Sichtfeld (Deinem Feed) ausgeblendet werden.

Genauso waren Deine Segelschiffe, Porsche und Italienbilder, die ganze Zeit vorher schon da, doch erst jetzt nimmst Du sie wahr. Sie wurden nicht plötzlich aus dem nichts erschaffen, sondern sie rücken nur in Dein Sichtfeld und in Dein Bewusstsein.
So ist es mit allem in Deinem Leben. Es ist alles zu jeder Zeit vorhanden, aber Du nimmst nur das wahr, worauf Du Deine Aufmerksamkeit und Deinen Fokus richtest und so Dein Unterbewusstsein, Deinen inneren Algorithmus trainierst. Und davon bekommst Du dann automatisch immer mehr und mehr geliefert.

Diese künstliche Intelligenz, in unserem Beispiel der Pinterest-Algorithmus, hat sich das natürlich irgendwo abgeschaut. Wo? Genau: Bei der „echten“ Intelligenz, unserem Unterbewusstsein. Nur leider wissen die wenigsten, wie sich dieses mächtige Tool richtig nutzen lässt. Einen kleinen Tipp hast Du soeben bekommen: Beschäftige Dich mit dem was Du willst und Du wirst mehr davon bekommen, es wird mehr davon in Dein Sichtfeld, in Deinen Fokus rücken. Warum ist das so?

Unser Unterbewusstsein wirkt gleichzeitig als Filter und filtert alles aus unserem Alltag heraus, was nicht RELEVANT für uns ist. Was relevant und nicht relevant ist, programmieren wir durch unsere Aufmerksamkeit, auf welche Dinge wir unseren Fokus richten. Nicht durch ein oder zwei Affirmationen, sondern durch unser tägliches, regelmässiges und immer wiederkehrendes Handeln. Daher kommt auch der Ausdruck: Where the Focus goes, the energy flows.

Dieser Aufmerksamkeitsfilter ist auch deshalb wichtig, weil wir sonst innerhalb von wenigen Sekunden eine Informationsflut zu verarbeiten hätten, die all unsere Ressourcen sprengen würde. Ohne diesen Filter würden wir tausende Dinge, die gerade um uns herum geschehen gleichzeitig wahrnehmen. Der Firmer ist also keine Laune der Natur sondern entlastet Dein Bewusstsein und zeigt in Deinem „Feed“ nur die für Dich relevante Dinge an.

Kennst Du die „Red Car Theorie“:

Stell Dir einmal vor, Du möchtest Dir ein neues Auto kaufen. Sagen wir einen roten Mini Cooper. Und plötzlich nimmst Du an jeder Strassenecke plötzlich Minis und andere rote Autos wahr, weil Dein Focus auf rot und auf Mini ausgerichtet ist. Zuvor hast Du noch gedacht, ein Mini wäre ein sehr seltenes Auto, weil Du kaum einen gesehen hast. Doch Du hattest lediglich keinen Fokus darauf. Achte mal darauf, wenn Du Dich mit etwas neuem beschäftigst, wie oft Dir genau dieses „Objekt“ plötzlich ständig über den Weg läuft.

Suche keine Blumen auf dem Misthaufen

Hast Du schon einmal ein Foto mit einer Kamera gemacht? Ja, die Handkamera gilt auch. Würdest Du auf die Idee kommen, den Fokus Deiner Kamera auf einen Misthaufen zu richten und dann ein Foto von einer wundervollen Blumenwiese mit Alpenpanorama zu erhalten? Ist doch logisch: Fokus auf Misthaufen ergibt ein Bild von einem Misthaufen. Erinnere Dich an weiter oben an GiGo, Mist input = Mist Output.
Und doch richten so viele Menschen ihren Fokus auf irgendwelche Misthaufen, indem sie Nachrichten schauen, Unterhaltungsfilme anschauen in denen andere Menschen getötet werden, Zeitung mit all den negativen News lesen, Klatsch und Tratsch anhören oder sogar verbreiten, jammern und immer wieder über die gleichen Probleme anstatt über Lösungen reden.
Doch wie willst Du eine tolle Blumenwiese erhalten, wenn Du Deinen Fokus auf den ganzen Mist richtest? GiGo.
Du trainierst Deinem Unterbewusstsein, dass Du all diese unschönen Dinge haben möchtest, weil Du Dich permanent damit beschäftigst. Also registriert Dein Unterbewusstsein, dass Du all das magst, denn sonst würdest Du Dich nicht damit beschäftigen. Und Dein Unterbewusstsein liefert. Genauso wie der Algo von Pinterest. Dem Algorithmus ist es egal nach was Du suchst. Er wird Dir auf jeden Fall mehr davon liefern, ohne zu bewerten ob es positiv oder negativ ist. Er liefert einfach passende Bilder. Und Dein Unterbewusstsein funktioniert ganz genauso.

Wäre es nicht viel schlauer, den Fokus auf das zu richten, was Du gerne willst.
Auf das, was Dir gut tut?
Auf das was Dir Freude bereitet?
Auf das, was Dich zum Lachen bringt?
Auf das, was Dich und Deinen Körper unterstützt?
Auf das, was hilfreich und förderlich ist?

Ist es nicht völlig blauäugig, sich nur auf das „positive“ zu fokussieren?

Wenn ich mich nur auf das positive konzentriere, ist das unangenehme doch trotzdem noch da. Verschliesse ich da nicht nur meine Augen vor der „Realität“?
Jede Sache hat zwei Seiten. Beide Seiten der Münze sind IMMER vorhanden. Aber Du entscheidest, mit welcher Seite Du Dich beschäftigst. Genau wie bei der „red car Theorie“ waren die roten Autos auch vorher schon da, nur hast Du sie nicht wahrgenommen.
Lass uns nachfolgend unsere Bewertungen mal etwas genauer auf deren Wahrheitsgehalt untersuchen:
Es regnet. Gut oder schlecht? Frag mal den Bauer, dessen Ernte kurz vor dem vertrocknen stand. Frag mal die Menschen in trockenen Regionen, deren tägliche Wassermengen rationiert sind. Frag mal die Familie mit zwei kleinen Kindern, die gerade in einer kleinen Ferienwohnung im Urlaub sind. Es regnet. Punkt. Gleiches gilt für den Sonnenschein. Frag mal einen Wanderer in der Wüste, der kurz vor dem verdursten ist, was er von dem strahlendem Sonnenschein hält.

Nachrichten über Krieg. Mal ehrlich: Wem nützt es denn etwas, wenn Du bequem auf dem Sofa mit einer Tüte Chips sitzt und Dir Nachrichten über aktuelle Kriege anschaust? Hilfst Du damit den Menschen in den Kriegsgebieten? Kannst Du etwas an der Situation ändern? Aber was ganz sicher passiert ist folgendes: Du hast ein ungutes Gefühl, bekommst vielleicht Angst, wirst traurig oder wütend, usw. Das gilt übrigens für alle Nachrichten, zumal Du damit nicht wirklich erfährst, was in der Welt passiert, sondern nur das, was gerade in den Nachrichten gezeigt wird. Wenn Du etwas unternehmen und helfen willst und Dich deshalb darüber informierst, einverstanden. Aber wenn Du Nachrichten aus aller Welt nur zur Unterhaltung konsumierst, ist das für Deine geistige Gesundheit absolut nicht förderlich und auch völlig wertlos.

Krankheiten: Mal angenommen Du hast eine Grippe oder ein Herzproblem oder Dein Körper signalisiert Dir an anderer Stelle, dass er Deine Zuwendung benötigt. Ja, das ist unangenehm und kann Angst machen. Einverstanden. Aber hast Du Dir mal überlegt, wieviele andere Körperteile gerade einwandfrei funktionieren? Wieviel Prozent Deines Körpers völlig gesund sind? Der Fokus auf den gesunden Teil wird Dir definitiv eine bessere Stimmung verursachen und definitiv einen besseren Hormoncocktail aus Serotonin, Dopamin, Endorphin, usw. mixen und hilft dem Teil Deines Körpers, der gerade Unterstützung benötigt, die Heilungskräfte besser zu aktivieren Stichwort Plazeboeffekt – Gesundheit entsteht im Kopf – Krankheit auch.

Achtung: Dies ist kein Aufruf Krankheiten völlig zu missachten und nichts zu unternehmen und sich alles schön zu reden. Im Gegenteil: Es ist sogar wichtig dem Körper zu unterstützen wenn er mit einer Krankheit signalisiert, dass ihm etwas fehlt. Aufmerksamkeit auf ein zu lösendes Problem zu lenken ist unerlässlich. Aber der ausschliessliche Fokus auf die Krankheit nach dem Motto „alles schlecht“ ist wenig förderlich. Welche Lösung gibt es um schnell wieder gesund zu werden, oder die Krankheit erträglich zu gestalten? Was ist trotz der Krankheit gerade gut an dieser Situation, wäre eine gute Frage um den Fokus auf angenehme Dinge zu lenken und Dein Unterbewusstsein aufzufordern, mehr positive Sichtweisen zu liefern.

Ich würde ja gerne, ABER….

Ich würde ja gerne meinen Fokus mehr auf die positiven und hilfreichen und förderlichen Dinge richten, aber ich sehe einfach immer nur die Misthaufen. Bei mir sind nur Misthaufen rundherum. Dann erinnere Dich an das Beispiel von Pinterest. Bisher hast Du Dich auf Misthaufen fokussiert und Dein Unterbewusstsein, Dein persönlicher Algorithmus liefert Dir Misthaufen, weil er davon ausgeht, dass Du diese gerne magst. Du beschäftigst Dich ja ständig damit.

Wenn Du nun anfängst Blumenwiesen zu suchen, wird Dein Feed bei Pinterest nicht sofort zu 100% auf Blumenwiesen umschwenken, sondern es dauert etwas, bis der Algorithmus umgelernt ist. Aber Du musst beginnen, mehr nach Blumenwiesen zu schauen, wenn Du weniger Misthaufen willst, sonst ändert sich nie etwas. Nur DU kannst das ändern. Niemand sonst. Nur DU!

Wie kann ich mein Unterbewusstsein neu programmieren?

Oft höre ich den Satz: „Du musst halt einfach positiver denken.“ Na toll! Würde ich ja gerne. Doch wie soll das funktionieren, wenn um mich herum lauter Misthaufen sind. Schau Dir dazu den folgenden Kreislauf einmal an, den ich bei einem Vortrag von dem wunderbaren Unternehmer Jochen Schweizer gesehen und noch etwas erweitert habe. Jochen nennt diesen Kreislauf „Circle of emotional addiction“:
Unsere Gedanken resultieren aus unseren Glaubenssätzen, Meinungen und unserer geistigen Einstellung. Das was wir irgendwann mal bewusst einprogrammiert haben oder unbewusst haben einprogrammieren lassen, ist unser aktuelles Programm, unsere aktuelle geistige Einstellung. Aus diesen Gedanken resultieren unsere Entscheidungen, etwas zu tun oder es nicht zu tun und daraus resultiert dann eine entsprechende Handlung. Auch ein nicht-handeln ist in diesem Fall eine Handlung welche entsprechende Emotionen auslöst.
Aus jeder Handlung resultiert eine Erfahrung oder ein Erlebnis, welches wir mit einer angenehmen oder unangenehmen Emotion verbinden. Und aus diesen Emotionen, welche nun mit einer Handlung verknüpft sind, ergeben sich neue Glaubenssätze welche wiederum unsere Gedanken, Entscheidungen und Handlungen bestimmen. Ein niemals endender Kreislauf.
Deshalb ist es nicht so einfach, plötzlich komplett anders zu DENKEN, denn die bisher aus Erfahrungen und Emotionen gebildeten Glaubenssätze steuern Deine Gedanken, Entscheidungen, und Handlungen. Du benötigst daher neue Handlungen, neue Erfahrungen, welche neue Emotionen erzeugen und damit nach und nach neue Glaubenssätze und eine neue geistige Einstellung erzeugen.
Am einfachsten kannst Du den Hebel der Veränderung bei den Entscheidungen und Handlungen ansetzen. Schon Albert Einstein wusste dazu den nachfolgenden, sehr bekannten Satz zu sagen:

Um etwas zu tun, gehst Du nochmal einen Schritt in dem Kreislauf des Lebens zurück auf Deine Entscheidungen. Über 96% unserer Entscheidungen, welche wir den ganzen Tag treffen, laufen unbewusst ab. Beginne ganz bewusst Entscheidungen für eine neue Wahrnehmung, für einen neuen Fokus zu treffen und lasse daraus neue Handlungen entstehen, welche neue Erfahrungen, Emotionen und neue Glaubenssätze wachsen lassen. Aber beginnen musst Du mit Deinen Entscheidungen etwas anders zu machen, Wie Du leichter, bessere Entscheidungen triffst, erfährst Du hier: ENTSCHEIDUNGEN.

Nicht wegmachen sondern akzeptieren!

Der erste Schritt zu einer Veränderung liegt in der Akzeptanz dessen was ist. Erinnere Dich daran: Rote Autos sind auch dann da, wenn Du gerade nur orangefarbene Müllautos siehst. Und es nützt nichts, sich vehement gegen diese Müllautos zu wehren: „Ich will die Müllautos weghaben“, oder „ich will die Misthaufen aus meinem Leben weghaben“. Akzeptiere, dass sie da sind, drehe dich um und schaue auf die Blumenwiese, die genauso vorhanden ist. Richte Deinen Fokus bewusst auf das, was Dich positiv stimmt.

Gleichzeitig wirst Du feststellen, dass die Dinge, welche Dir nicht so gut gefallen, an Einfluss verlieren. Sie sind nicht weg oder verschwunden, sondern nehmen weniger Raum in Deinem Leben ein, denn die Blumenwiese, die Du nun auch wahrnimmst, beansprucht ebenfalls einen Platz in Deinem Leben. Wovon willst Du mehr?

Schritt für Schritt in ein neues Leben

Weisst Du, wie man am schnellsten nach Rom kommt? Genau: Schritt für Schritt. Dabei nützt es nichts, darüber zu fluchen, dass es noch so weit und manchmal vielleicht auch anstrengend ist. Gehe einfach immer weiter. Schritt für Schritt.
Nachfolgend findest Du auszugsweise einige sehr wirkungsvolle Möglichkeiten Dich neu zu programmieren und Deinen Fokus zu verändern:

Dankbarkeitsjournal

Beginne mit einem grossen Sprung und schreibe Dir jetzt gleich 50 Dinge auf, für die Du in Deinem Leben dankbar bist. Du glaubst, Du findest keine 50? Fange mal mit den „Selbstverständlichkeiten“ an: Frisches Wasser, Wohnung, Strom, sicheres Umfeld, Gesundheit, lesen, schreiben, rechnen, Freunde, voller Kühlschrank, usw. Du musst diese Liste nicht in einem Rutsch schreiben. Lege sie Dir gut sichtbar hin und notiere jedesmal, wenn Dir etwas einfällt einen weiteren Punkt dazu. Das ist der erste Schritt Deine Aufmerksamkeit auf Dinge zu trainieren, für die Du dankbar bist und die Du vielleicht bisher einfach nur als selbstverständlich angesehen hast.

In einem zweiten Schritt, der gleichzeitig Deine Disziplin trainiert: Schreibe für die kommenden 90 Tage jeden Tag am morgen anstelle der morgendlichen Zeitungslektüre 5-10 Punkte auf, für die Du jetzt gerade dankbar bist.

Wenn Du mit Deinem Partner oder Deiner Familie frühstückst, kann jeder seine Dankbarkeitsliste machen und ihr lest Euch das dann gegenseitig vor – was für ein grandioser Start in den Tag!
Da darf der leckere Kaffee, das frische Brot, das feine Müsli, die gute Nachtruhe, die Vorfreude auf ein tolles Treffen oder Deine Gesundheit draufstehen. Lenke Deinen Focus auf alles, was Dir gefällt und was Du kaum noch wahrnimmst oder sogar als selbstverständlich erachtest.
Werde Dir der Fülle um Dich herum BEWUSST. Je länger Du diese Übung machst, desto mehr wirst Du feststellen, wie sich Dein Fokus verändert und Du selbst in unangenehmen Situationen immer öfter fragst: „Was könnte hier gerade gut an der Situation sein?“ oder „wofür bin ich trotz dieser unangenehmen Situation gerade dankbar?“.
Dazu kommt noch eine weiterer spannender Trick: Wir wurden als Kind immer darauf trainiert „danke“ zu sagen, wenn wir etwas bekommen haben. Wenn Du Dich nun bedankst und schreibst „ich bin dankbar für..“ Signalisierst Du Deinem Geist und damit auch Deinem Unterbewusstsein Fülle, Überfluss, Wohlstand. Fühlt sich das nicht besser an als immer nur zu nörgeln, was alles gerade fehlt?

Erfolgsjournal

Denke nochmal zurück an den Kreislauf des Lebens oder den Kreislauf der emotionalen Abhängigkeit, wie Jochen Schweizer diesen so treffend genannt hat. Um Veränderungen zu erzielen, musst Du an irgendeinem Punkt dieses Kreislaufes Veränderungen vornehmen. Wir haben bereits festgestellt, dass es am leichtesten ist, bei den Entscheidungen und Handlungen anzusetzen. Dafür benötigst Du jedoch Selbstvertrauen um den Mut zu haben, neue Entscheidungen zu treffen und anders als bisher zu handeln.
Dein Selbstvertrauen kannst Du mit einem ganz persönlichen Erfolgsjournal sehr schnell stärken. Denn oft sind wir uns nicht bewusst, was wir schon alles gemeistert haben, was wir alles bisher gut gemacht haben und was wir jeden Tag immer wieder gut machen.
Deshalb lege Dir ein kleines Büchlein oder Heftchen an, in welchem Du mit 50 Punkten startest, die Du bisher erfolgreich gemeistert hast: Führerschein bestanden, Schulabschluss, lesen, rechen, schreiben gelernt, sprechen gelernt, Fahrradfahren gelernt, kochen gelernt, sportliche Erfolge, berufliche Auszeichnungen, Ausbildungen, Partner überzeugt mit Dir zusammenzuleben, 5kg abgenommen, persönliche Erfolge… denke nach, Dir werden garantiert mehr als 50 Punkte einfallen, die Dir in Deinem bisherigen Leben gelungen sind.

Und nun schreibst du am besten täglich, mindestens jedoch 3x wöchentlich auf, was Dir aktuell heute oder in den letzten 2 Tagen gut gelungen ist. Was hast Du gut gemacht? Schreibe es auf und trainiere dabei gleichzeitig Deine Disziplin.

Dieses Journal solltest Du so oft wie möglich durchlesen, denn es zeigt Dir, was Du alles kannst und bisher gemeistert hast und stärkt Deinen Glauben und Dein Vertrauen in Dich selbst.
Und seien die Dinge noch so klein, schreibe sie auf. Sie werden Deinen Fokus auf Dich selbst und auf Deine bisherigen Erfolge verändern. Dadurch wird Dein Selbstvertrauen wachsen. Du wirst Dich mehr auf Erfolge anstelle auf Niederlagen fokussieren und den Mut entwicklen, neue Entscheidungen zu treffen und neue Dinge zu tun, die wiederum neue Emotionen und neue Glaubenssätze in Deinem Unterbewusstsein verankern werden. Und diesmal sitzt Du selbst am Steuer und entscheidest selbst, was in Deinem Unterbewusstsein verankert wird.

Affirmationen

Auf dieses Thema möchte ich hier nur ganz kurz eingehen. In dem Workbook, welches Du Dir auf dieser Seite herunterladen kannst, findest Du auch eine Seite mit über 50 positiven Affirmationen.
Ich selbst habe diese in sehr dunklen Stunden meines Lebens, in denen die dunklen Gedanken immer wieder an die Oberfläche kamen, wie folgt genutzt: Ich habe mir im Schreibwarenhandel kleine Kärtchen in Kreditkartenformat besorgt und auf jedes Kärtchen eine Affirmation geschrieben. Diese Kärtchen habe ich nun jeden Morgen, wie bei einem Kartenspiel gemischt und jede Affirmation in einen normalen Schreibblock abgeschrieben. Ja, es dauert etwas, diese mindestens 50 Affirmationen täglich abzuschreiben. Jedoch richtest Du in dieser Zeit Deinen Fokus auf die Blumenwiese. Durch das Schreiben aktivierst Du durch die benötigte >Motorik wesentlich mehr Sinne und erleichterst Deinem Unterbewusstsein die Speicherung dieser positiven Glaubenssätze. Je öfter Du das tust, desto heller wird das Licht dieser Affirmationen für Dich strahlen. Und Licht vertreibt bekanntlich jede Dunkelheit.
Wichtig bei Affirmationen ist immer, dass sie die 4-P-Formel erfüllen: Persönlich, Positiv, Präzise und Präsens (Gegenwart) und kurz und knackig sind. Also nicht „ich will nicht mehr arm sein“, oder „ich werde reich“, sondern zum Beispiel „ich verdiene monatlich weit über 50.000 Euro“, wenn dies Dein Ziel ist.
Am Anfang fühlt es sich vielleicht komisch an zu schreiben: „Ich bin ein toller Mann“, „Ich bin eine tolle Frau“, „Ich liebe mich“, „ich bin genau richtig“ oder „ich schaffe alles was ich wirklich will“ oder „mein Selbstbewusstsein ist grenzenlos“, „ich bin so viel mehr als ich scheine“.
Am Anfang versucht sich Dein Geist dagegen zu wehren und die neuen Gedanken abzuschmettern. Das stimmt doch alles gar nicht. Doch je öfter Du das tust, desto müder wird er werden und nach und nach akzeptieren, dass nun neue Wege beschritten werden.
Ich hatte in meinem Journal auch die Affirmation „ich ernähre mich gesund und mache regelmässig Sport“ notiert. Nur: Ich habe jede Menge Junk gegessen und kaum Sport gemacht. Nach ca. 3 Wochen täglichem Aufschreiben dieser Affirmation dachte ich: Entweder Du tust jetzt was oder Du streichst diese Affirmation, denn nur aufschreiben ohne es zu tun ist absolut albern. Ich habe kurz nachgedacht, was das streichen dieser Affirmation für mich bedeuten würde und in diesem Moment entschieden, die Affirmation weiter zu nutzen und dafür ab heute etwas zu ändern. Sei geduldig mit Dir. Es wird sich etwas ändern. IMMER!
Hilfreich ist dabei auch die wichtigsten 3-5 Affirmationen mit allen Sinnen zu erleben. Schliesse die Augen und fühle diese Affirmation. Wie fühlt sich dieses Ergebnis an? Wie riecht es? Wie schmeckt es? Was siehst Du wenn Du die Augen schliesst und an das Ergebnis denkst? Was hörst Du? Was sagst Du? Erlebe es mit allen Sinnen und erzeuge so bereits neue Emotionen, die Dein Mindest und Dein Unterbewusstsein neu programmieren, wie oben im Lebenskreislauf näher beschrieben. Mehr dazu erfährst weiter unten auch unter unter dem Stichwort Hypnose.

Mentales Training:

Mentales Training beinhaltet einige der zuvor genanten Punkte. Und wie das Wort „Training“ schon klarstellt, kann nur etwas passieren, wenn Du es regelmässig tust. Wenn Du nur 1x ins Fitness-Studio gehst, wird das an Deiner Fitness nichts verändern. Erst das regelmässige Training bringt die Erfolge. Genauso ist es auch mit dem mentalen Training.
Michael Schumacher, der erfolgreichste Formel 1 Fahrer aller Zeiten, war bekannt für seine mentale Stärke, die er mit mentalem Training angeeignet und immer weiter ausgebaut und verbessert hat.

Mentales Training ist Üben mit deinem Gehirn. Es hilft dir, besser in dem zu werden, was du tust, ohne dass du es wirklich gerade tust. Es ist so, als würdest du dir in deinem Kopf einen Film anschauen, in dem du der Held bist, der alles perfekt macht.

Visualisierung: Stell dir vor, du bist in einem Rennauto, die Hände am Lenkrad, und du fährst auf der Rennstrecke. Du siehst jede Kurve vor dir und stellst dir vor, wie du sie perfekt nimmst. Du hörst das Brummen des Motors, spürst, wie dein Auto sich bewegt, und siehst die Ziellinie vor dir. Das alles machst du in deinem Kopf! Michael war bekannt dafür jede Rennstrecken mehrmals zu Fuss abzulaufen, sich jede Kurve, jede Kleinigkeit einzuprägen um dann im mentalen Training, im Geist, die Strecke immer wieder mental abzufahren und im Geist seinen Erfolg zu trainieren und so zu programmieren.

Positive Selbstgespräche: Du sprichst Dir selbst Mut mit Affirmationen zu. Du kannst dir zum Beispiel sagen: „Ich bin schnell und konzentriert!“ Das hilft dir, selbstsicher und stark zu bleiben, auch wenn es mal schwierig und herausfordernd wird. Siehe hierzu weiter oben auch den Punkt der Affirmationen. Achte auch im Alltag immer darauf, wie Du mit Dir selbst sprichst. Siehe hierzu auch meinen Post zu diesem Thema bei Instagram:

Atemübungen: Bevor das Rennen losgeht, atmen Rennfahrer tief ein und aus. Das beruhigt den Geist und macht den Kopf klar für das, was kommt. Teste es: Fixiere gegenüber Deinem Sitzplatz jetzt gleich einen Punkt an der Wand und atme dabei gleichmässig, langsam und tief ein und aus. Fixiere nur den Punkt und schaue nicht nach links oder rechts. Mache dies 3-4 Atemzüge hintereinander und Du wirst feststellen, wie sich Dein ganzes System sofort beruhigt.

Ziele setzen: Das ist Deine To-do-Liste für das Rennen. Du entscheidest, was du erreichen möchtest, und konzentrierst dich dann darauf, diese kleinen Ziele während des Rennens zu erreichen. Dafür ist nun wiederum die KLARHEIT (LINK), das „K“ in der KSEDU-Formel wichtig, damit Du wirklich genau weisst, was Du willst. Und genau die Erreichung dieses Zieles, erlebst Du im mentalen Training, genau wie früher Michael Schumacher vor dem Rennen, im Geist immer und immer wieder und speicherst diese positiven Emotionen in Deinem System ab. Dadurch entwickelt sich nach und nach eine neue Programmierung und ein förderliches Mindest.

Warum ist das alles wichtig? Weil dein Gehirn nicht unterscheiden kann, ob du wirklich auf der Strecke bist oder es dir nur vorstellst. Dein Gehirn kann nicht unterscheiden, ob Du Dir nur etwas vorstellst oder es gerade tatsächlich erlebst. So kannst du jederzeit und überall trainieren und die passenden Emotionen erzeugen. Dadurch gewinnst Du immer mehr Vertrauen, dass Du es schaffen kannst.

So wurde zum Beispiel nachgewiesen, dass Menschen mit Gipsarm, die kein Krafttraining ausüben konnten, sich jedoch mit allen Sinnen vorstellten, dieses Krafttraining gerade durchzuführen, weniger Muskelschwund hatten, als Menschen die kein mentales Training betrieben haben. Es wurde bei den Teilnehmern des mentalen Training auch eine erhöhte Herzfrequenz während des mentalen Trainings festgestellt, als würden sie gerade tatsächlich Krafttraining betreiben. Wichtig ist hierbei die Einbeziehung aller Sinne.
Mentales Training hilft dir, bereit und zuversichtlich zu sein, wenn es darauf ankommt. Es ist eine geheime Waffe im Kopf, die dir hilft, dein Bestes zu geben, wenn es wirklich zählt.

Meditation

Im Alltag sind wir oft gestresst und 1000 Gedanken sausen durch unseren Kopf. Stell Dir einmal einen ruhigen See mit kristallklarem Wasser vor, bei dem Du bis auf den Grund schauen kannst. Auf dem Grund des Sees, in den Tiefen Deines Unterbewusstsein, findest Du Deine tiefen Sehnsüchte, Deine wahren Wünsche, Deine Werte, Deinen wirklichen Antrieb, Dein wahres Selbst und auch Deine bisherigen Programmierungen, also Dein Mindest.

Doch jeder Gedanke des Alltages ist wie ein kleiner Stein, welcher ins Wasser geworfen wird. Und jeder Stein wühlt die Oberfläche des Sees auf. Jeder Gedanke verhindert, dass Du durch die ruhige Oberfläche des Wassers ganz tief hinabschauen kannst. Und wir denken sehr viele Gedanken, die uns den Blick zu uns selbst vernebeln.

Durch Meditation kommt Dein Geist zur Ruhe. Die Gedanken sind zwar weiterhin da, aber Du schenkst ihnen weniger Aufmerksamkeit. Erinnere Dich daran: Wir wollen nichts „wegmachen“, auch keine Gedanken. Aber wir können den Fokus verändern und den Gedanken weniger Aufmerksamkeit schenken, weniger bei Ihnen verweilen. Mehr zur Ruhe kommen, bedeutet, dass Dein See wieder ruhig wird und Du Dich wieder ganz leicht der Tiefe zuwenden kannst.

Nur wenn wir tief blicken können, die Glaubenssätze tief in unserem Geist erkennen und uns diese bewusst machen, können wir sie neu programmieren. Denn um ein Programm zu ändern, muss ich es zuerst einmal verstehen und erkennen wie und was bisher programmiert wurde. Und dafür ist KLARHEIT  über das bestehende Programm erforderlich. Hinsehen und wahrnehmen ist hierbei unerlässlich.

Meditation ist wie ein Spiel für deinen Geist, bei dem es darum geht, ruhig zu sitzen und zu üben, deine Gedanken zu beobachten. Stell dir vor, deine Gedanken sind wie kleine Autos, die auf einer Straße fahren. Bei der Meditation sitzt du am Straßenrand und schaust zu, wie die Autos vorbeifahren, ohne in eines einzusteigen und loszufahren.

Wie kann ich meditieren?

Finde einen ruhigen Platz: Suche dir einen Ort, an dem du dich wohl fühlst und der ruhig ist. Setze oder lege dich bequem hin: Du kannst auf einem Stuhl sitzen, auf dem Boden oder sogar auf deinem Bett liegen. Du musst keine komplizierte Sitzhaltung im Schneidersitz einnehmen. Achte lediglich beim liegen darauf, dass Du nicht sehr müde bist, sonst schläfst Du schnell ein. Setze Dich dann lieber aufrecht hin und stelle Deine Füsse gut geerdet auf den Boden.

Schließe deine Augen: Das hilft dir, dich auf dich selbst zu konzentrieren. Geniesse es den Blick nach innen zu wenden. Verbinde mit dem schliessen der Augen die Zeit für Dich selbst.

Atme tief ein und aus: Konzentriere dich auf deinen Atem. Fühle, wie die Luft durch deine Nase ein- und wieder ausströmt. Wenn Du magst kannst Du auch beobachten wie der Atem durch Deinen Körper strömt. Bemerkst Du, wie es in Dir immer ruhiger wird?

Beobachte deine Gedanken: Denke daran, du sitzt am Straßenrand. Lass die Gedanken vorbeiziehen, ohne dich von ihnen mitreißen zu lassen. Lass sie da sein, aber verweile nicht bei ihnen. Lass sie einfach kommen und gehen. Und wenn Du merkst, dass Du bei einem Gedanken verweilst, wende Dich bewusst wieder Deinem Atem zu. Der Gedanke wird wie von selbst weiterziehen. Dein Gehirn will immer beschäftigt sein und mit der Konzentration auf den Atem, gibst du ihm die gewünschte Beschäftigung, während Dein inneres zur Ruhe kommt.

Geniesse es: Du kannst beim meditieren nichts falsch oder richtig machen. Du kannst es jederzeit und überall tun. Du kannst es auch nur für wenige Minuten machen und musst nicht immer 20 Minuten reservieren. Du wirst die Kraft durch die innere Ruhe spüren, welche selbst durch wenige Minuten „Blick nach innen“ einstellt.

Schön, jedoch absolut kein Muss, ist es ein bestimmtes Ritual zu haben. Ich mache gerne eine Kerze an und habe meinen ganz bestimmten Platz an dem ich immer sitze, wenn ich mich für 15-20 Minuten nach innen wende. Durch das Anzünden der Kerze und das setzen auf meinen immer gleichen „Meditationsplatz“ stellt sich schon automatisch eine innere Ruhe ein, denn mein Unterbewusstsein ist bereits auf diese Signale trainiert und geht automatisch viel schneller in die Entspannung.
Stell dir vor, dein Gehirn ist ein Computer, der manchmal zu viele Programme gleichzeitig laufen hat. Es sind zu viele Tabs gleichzeitig auf Deinem Computer geöffnet, die alle Leistung kosten und Arbeitsspeicher, also Ressourcen benötigen. Fühlst Du Dich oft müde und erschöpft? Vielleicht sind bei Dir zu viele Tabs offen? Meditation hilft, einige davon zu schließen, damit der Computer schneller und effizienter läuft, damit Du besser und energiegeladener lebst und Dich besser auf das konzentrieren kannst, was wirklich wichtig ist.

Hypnobreath

Hypnobreath ist ein einzigartiges Konzept, welches moderne Hypnosemethoden mit jahrtausendealten Atemtechniken kombiniert, um tiefgreifende meditative Zustände zu erreichen. Die Methode ist darauf ausgerichtet, persönliche Blockaden zu lösen und tiefere Trancezustände schneller zu erreichen, als es durch traditionelle Meditation oder Atemübungen allein möglich wäre.

Die Praxis von Hypnobreath beinhaltet das Atmen im Takt der Musik, was eine dynamische Ruhe fördert und dabei hilft, tiefer in meditative Zustände einzutauchen. Diese Kombination von Musik, Atemtechnik und Hypnose fördert Selbstheilungsprozesse und ermöglicht den Zugang zu kreativen Lösungen und Inspirationen.
Da es uns nicht immer leicht fällt, bei Mediation, mentalem Training oder bei Hypnose, unseren Gedanken weniger Aufmerksamkeit zu schenken, da unser Geist immer beschäftigt sein will, umgehst Du dies bei Hypnobreath durch die Konzentration auf das gleichmässige Ein- und Ausatmen zur Musik. Dein Geist ist beschäftigt und wird bei den gleichzeitig gesprochenen Affirmationen und positiven Botschaften kein Veto einlegen. Eine sehr smarte Möglichkeit, die gewünschten Affirmationen tief im Unterbewusstsein zu verankern und gleichzeitig tief zu entspannen.

Wenn Du Lust hast, Hypnobreath einmal auszuprobieren, trage Dich hier gerne in die Warteliste ein und gehöre zu den ersten, welche die kostenfreie 30-Minuten-Kostprobe zum Thema „Mehr Selbstvertrauen mit Hypnobreath“ erhalten, sobald diese erscheint.

Hypnose

Hypnose ist ein Zustand, in dem dein Bewusstsein verändert und vom Denken auf Erleben umgestellt ist. Es ist als ob du träumst, aber du bist wach und hast jederzeit die volle Kontrolle über das Geschehen.
Im Zustand der Hypnose bist du sehr entspannt, konzentriert, und dein Gehirn ist besonders empfänglich für Vorschläge und Ideen. Durch das „Erleben“ können auch durch die dadurch gefühlten Emotionen und neuen mentale Programme wunderbar verankert werden.

Hypnose kann dir helfen, bestimmte Dinge zu ändern oder zu verbessern, wie zum Beispiel:
Besser schlafen

Selbstvertrauen stärken 

Mit dem Rauchen aufhören

Ängste in Vertrauen verwandeln

Blockaden entdecken und auflösen

Ziele tief verankern und Ressourcen aktivieren


Wie funktioniert Hypnose?

Stell dir vor, dein Gehirn hat verschiedene „Schichten“: eine bewusste Schicht (wo du Entscheidungen triffst und nachdenkst) und eine unbewusste Schicht (wo deine Gewohnheiten und Erinnerungen gespeichert sind). Hypnose hilft dir, diese unbewusste Schicht zu erreichen und zu modellieren.

Ein Hypnotiseur, also jemand, der Hypnose durchführt, spricht mit dir in einer ruhigen, beruhigenden Stimme. Das kann auch eine Aufzeichnung sein, die Du Dir anhörst. Sie oder er könnte dir sagen, dass du dich auf deinen Atem konzentrieren sollst oder dir eine entspannende Szene vorstellen sollst, wie ein Strand oder ein Wald. Dadurch wird dein Gehirn entspannter und du wirst offener für die Vorschläge, die der Hypnotiseur macht.

Hypnose machst Du IMMER selbst

Ganz wichtig: Du wirst nicht hypnotisiert und gibst Deine Handlungsfreiheit ab, sondern Du wirst nur angeleitet, wie Du in Hypnose gelangst. Aber in Hypnose gehst Du selbst. Du machst das.

Hypnose im Coaching und in der Therapie (klinische Hypnose)

Klinische Hypnose wird von speziell ausgebildeten Fachleuten genutzt, um Menschen bei verschiedenen Problemen zu helfen. Diese Art der Hypnose kann in der Therapie oder in einem Coaching eingesetzt werden, um psychische oder körperliche Beschwerden zu lindern. Zum Beispiel:

Schmerzkontrolle:

Hypnose kann helfen, Schmerzen zu reduzieren, zum Beispiel bei chronischen Schmerzen oder während medizinischer Eingriffe. Hypnose wurde bereits sehr erfolgreich als Ersatz für Narkose während medizinischen Eingriffen angewendet.

Angst und Stress:

Hypnose kann helfen, Ängste und Stress abzubauen. In Hypnose kannst Du auch herausfinden, woher gewisse Ängste kommen und diese auflösen, oder Dich auch in Hypnose ganz bewusst diesen Ängsten stellen und diese so auch auflösen. Erinnere Dich: Dein Geist kann nicht unterscheiden, ob das Erleben real oder nur im Geist stattfindet.

Gewohnheitsänderungen:

Hypnose kann unterstützen, ungesunde Gewohnheiten wie Rauchen oder übermäßiges Essen zu ändern und neue, von Dir erwünschte Gewohnheiten zu programmieren.

Ressourcen aktivieren

Manchmal stecken wir im Leben fest und wissen nicht, wie wir weiterkommen sollen. Welcher nächste Schritt ist der beste, sinnvollste und was kann ich am besten tun? Hier kann ebenfalls Hypnose wunderbar helfen, den Weg zum gewünschten Ziel anzuschauen und die benötigten Ressourcen zu aktivieren und Ängste, die dich aktuell noch zurückhalten, in Kraft und Mut zu verwandeln. Diese Resourcen-Hypnose, auch future pacing genannt, ist übrigens mein absolutes Lieblings- und Spezialgebiet als HypnoseCoach.

Was ist der Unterschied zwischen Showhypnose und klinischer Hypnose

Showhypnose ist die Art von Hypnose, die du vielleicht in Shows oder im Fernsehen gesehen hast. Ein Showhypnotiseur bringt Menschen dazu, lustige oder ungewöhnliche Dinge zu tun, wie zum Beispiel wie ein Huhn zu gackern oder zu glauben, sie seien jemand anders. Diese Art von Hypnose ist meist Unterhaltung und hat nicht den gleichen therapeutischen Nutzen wie klinische Hypnose. Showhypnose zielt lediglich darauf ab, das Publikum zu unterhalten, während klinische Hypnose darauf abzielt, Menschen zu helfen und zu heilen. Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun.

Hypnose ist ein wunderbares und sehr mächtiges Werkzeug, das dir helfen kann, viele Aspekte deines Lebens zu verbessern. Wenn Du unten den Banner für das KSEDU-Bundle anklickst, findest Du dort auch eine Hypnose als Audiodatei um einmal in den Genuss diesen wundervollen Werkzeuges zu kommen.

Das Unterbewusstsein und Deine innere Stimme

Stell Dir Deinen Geist als einen kleinen Laptop vor, der zwar eine hohe Rechenleistung hat, aber nur begrenzt Wissen, Daten und Erfahrungen speichern kann. Aber dieser Laptop ist an das Internet angebunden und hat unbegrenzten Zugang zu allem Wissen, welches auf der Welt existiert.
Genauso funktioniert Dein Unterbewusstsein. Dein Unterbewusstsein ist eine unglaublich intelligente Kraft, die Zugang zu allem Wissen hat, welches Du benötigst und dir diese Informationen bei Bedarf auch mitteilt.
Allerdings ist diese Stimme des unbewussten, Deine innere Stimme sehr leise. In dem Lärm des Alltages mit allen seinen lauten Gedanken ist es am Anfang nicht immer leicht, diese wahrzunehmen. Aber auch dies ist eine Trainingssache. Du hast diese innere Stimme wahrscheinlich schon mal als Bauchgefühl wahrgenommen, oder ein inneres Wissen, etwas zu tun oder nicht zu tun, ohne es logisch erklären zu können.
Meine Oma sprach immer von „einem guten Riecher“. Sie meinte damit ihre Intuition, die nichts anderes ist, als die innere Stimme oder das Baugefühl. Und ihr wisst ja: Oma hat IMMER Recht.
Durch die oben beschriebenen Techniken wirst Du Deine innere Stimme immer besser kennenlernen und wahrnehmen können und vor allem in der bewussten Ruhe diese leise und sanfte innere Stimme immer deutlicher vernehmen.
Je öfter Du mit Deiner inneren Stimme arbeitest, desto grösser wird auch Dein Vertrauen in diese innere Stimme. Gerade am Anfang haben viele noch Angst, dass es nicht die innere Stimme, sondern irgendwelche selbst gesponnenen Gedanken sind, die auftauchen. Aber das ist völlig normal und diese Zweifel verwandeln sich im Laufe der Zeit in tiefes Vertrauen. Eine Arbeit an Dir selbst, die es absolut wert ist getan zu werden.
In Hypnose, insbesondere der von mir angeleiteten Ressourcenarbeit, hast Du diese innere Stimme oftmals sofort und ganz stark präsent. Wäre es nicht toll, eine solche innere Stimme jederzeit fragen und wahrnehmen zu können?
Es lohnt sich zu trainieren und auf dem Weg zur Erfüllung Deiner Ziele und in Deine persönliche Freiheit, dem unbewussten, Deinem Unterbewusstsein, Deinem guten Riecher, Deinem Bauchgefühl einen bedeutenden Platz einzuräumen.
Du wirst sehen, dass alles deutlich einfacher wird, wenn Du dich mit dieser universellen und intelligenten Quelle verbindest und dieser Stimme lauschst. Fange jetzt an und wenn Du Lust hast, lasse uns diesen Weg gemeinsam gehen. Ich freue mich auf Dich!
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