Patrick Hewer

Das „E“ in der magischen
K-S-E-D-U Formel
bedeutet:

ENTSCHEIDUNG
So triffst Du mutige Entscheidungen!

Das „E“ in der magischen
K-S-E-D-U Formel
bedeutet:

ENTSCHEIDUNG
So triffst Du mutige Entscheidungen!

ENTSCHEIDUNG

Wie oft höre ich den Satz:
„Ich kann mich einfach nicht entscheiden, denn ich bin nicht gut im Entscheiden“

Bist Du da ganz sicher?

Wusstest Du, dass wir täglich im Durchschnitt 20.000 Entscheidungen treffen?
Und diese treffen wir ganz nebenbei, ohne uns den Kopf darüber zu zerbrechen:
Stehe ich auf, oder bleibe ich liegen?
Frühstücke ich oder gibt es nur einen Kaffee to go?
Wenn ich Frühstücke: Obst oder Brot oder Müsli? Mit oder ohne Frühstücksei? Rühr-, Spiegel- oder gekochtes Ei? Kaffee oder Tee?
Rote, blaue oder schwarze Schuhe?
Jeans oder Stoffhose?
Hemd oder T-Shirt?
Und manche dürfen sich dann auch in der Garage entscheiden, welches Auto sie heute nehmen.

Und so zieht es sich den ganzen Tag hindurch, bis zum schlafen gehen. Etwa 20.000 Entscheidungen pro Tag. Und dennoch glauben viele, sie könnten keine Entscheidungen treffen.
Übrigens kannst Du Dich niemals „nicht“ entscheiden, denn solange Du dich nicht für etwas Neues entscheidest, hast Du automatisch die Entscheidung für den Status Quo getroffen. Solange Du nicht die Entscheidung triffst, einen neuen Job zu suchen, hast Du Dich, oft unbewusst, für den jetzigen Job entschieden. Solange zumindest, bis Du BEWUSST eine andere Entscheidung triffst. Denke doch mal drüber nach, welche Entscheidungen Du vor Dir herschiebst und für welche momentane Situation Du Dich durch dieses NICHT-Entscheiden, ganz automatisch entschieden hast. Du entscheidest immer. Manchmal bewusst und leider sehr oft unbewusst.
Oftmals glauben wir es seien NUR die Entscheidungen, die langfristige Auswirkungen haben, die uns so schwer fallen. Nur mal nebenbei: Auch die Entscheidung, ob Du jeden Morgen zwei Nutella-Brötchen frühstückst oder eine Schüssel gesundes Obst hat langfristige Auswirkungen. Aber Du siehst, bzw. spürst die Auswirkungen nicht sofort. Schwerer tun sich viele hingegen bei Entscheidungen, die langfristige UND sofort spürbare Auswirkungen haben: Kündigung im Job, neuen Mietvertrag unterzeichnen, Trennung vom Partner, usw. Bei diesen Entscheidungen fallen sofort die alten Optionen weg. Der Job ist dann weg, wenn Du kündigst. Die alte Wohnung wirst Du aufgeben müssen, wenn Du einen neuen Mietvertrag unterzeichnest. Der Partner ist normalerweise auch weg, wenn Du die Trennung kommunizierst.
Und genau da finden wir oft eine Ursache für die Entscheidungsschwäche oder sogar Entscheidungsangst: Wir wollen uns solange wie möglich BEIDE Optionen offenhalten weil uns oft die KLARHEIT und das Selbstvertrauen fehlt, bewusst mutige Entscheidungen zu treffen. Wir wissen genau, dass mit einer Entscheidung eine Option wegfallen wird und durch mangelnde KLARHEIT macht uns das oftmals Angst. Und so schleppen wir doppelten Ballast oft solange mit uns herum, bis wir irgendwann zu einer Entscheidung gezwungen werden.

Lasst uns das Wort Entscheidung einmal aus zwei Blickwinkeln betrachten:

1. In dem Wort Entscheidung steckt das Wörtchen „Scheidung“. Scheidung steht immer für eine Trennung. Und Trennung ist für viele mit unangenehmen Gefühlen verbunden. Dabei kann eine Trennung auch durchaus positive Aspekte haben, wenn Du Dinge, Situationen oder Menschen aus Deinem Leben abwählst, die Dir nicht gut getan haben oder denen Du entwachsen bist. Aber oft haben wir Angst die falsche Entscheidung zu treffen und so tragen wir eine anstehende Entscheidung oft jahrelang mit uns herum. Wie Du mit Angst umgehst und warum sie sogar manchmal gut ist erfährst Du übrigens hier.

2. Gehen wir auf der Zeitachse einige Jahrhunderte zurück ins Mittelalter als noch mit Schwertern gekämpft wurde. Diese Schwerter trugen die Ritter in einer Scheide und wenn sie in den Kampf zogen, haben sie dieses Schwert aus der Scheide gezogen = Ent-Scheidung. Entscheiden bedeutet also auch, das Schwert aus der Scheide zu ziehen und in den Ring zu steigen. Und so ist es auch heute noch: Sobald Du eine verbindliche Entscheidung, eine wirkliche Entscheidung getroffen hast, folgt der Start, die Handlung. Eine Entscheidung ohne Handlung ist unmöglich, denn dann wäre die Entscheidung nicht verbindlich getroffen worden. Deshalb ist eine klare und verbindliche Entscheidung der erste wichtige Schritt um ins Handeln zu kommen. Wenn Du also bei einem Ziel nicht ins handeln kommst, liegt es zu 98% an einer fehlenden verbindlichen Entscheidung.

Nichts ist in Stein gemeisselt

Oft wägen wir unsere Entscheidungen ab, als wären es Entscheidungen für die Ewigkeit. Dabei hast Du jederzeit das Recht und die Möglichkeit, Deine Meinung wieder zu ändern und einen anderen Kurs einzuschlagen, wenn Du feststellst, dass die Entscheidung nicht optimal für Dich war. Der grosse Vorteil an einer nicht optimalen Entscheidung ist die Erfahrung, die Du sammelst. Hättest Du eine Entscheidung, die sich im Nachhinein als nicht ganz optimal herausstellt, nicht getroffen, würdest Du vielleicht den Rest Deines Lebens immer wieder denken: Was wäre nur geworden, wenn ich den Weg damals gegangen wäre. Jetzt weisst Du es! Und noch ein weiterer Gedanke zum Thema falsche Entscheidungen. Gibt es überhaupt falsche Entscheidungen? Ich selbst würde heute einige Dinge aus meiner Erfahrung heraus anders entscheiden, als ich es damals getan habe, aber ohne diese suboptimalen Entscheidungen hätte ich niemals diese Erfahrung gewonnen. Es ist also letztendlich immer ein Gewinn eine Entscheidung zu treffen. Entweder bringt es Dich Deinem Ziel direkt näher oder Du gewinnst Erfahren, was Dich auch wieder Deinem Ziel näher bringt, wenn auch auf einem kleinen Umweg.

Ich weiss nicht was ich will:

Das ist ein weiterer Grund, warum uns Entscheidungen oft so schwer fallen. Wir wissen, dass mit jeder Entscheidung eine Handlung fällig wird, dabei haben wir vielleicht noch keine KLARHEIT darüber was oder wohin wir wirklich wollen. Wie willst Du an einem Autobahnkreuz eine Entscheidung treffen, wenn Du noch nicht weisst, wo Du hin willst?
Wenn Du hingegen weisst, was oder wohin Du wirklich willst, ist es ein leichtes, Entscheidungen zu treffen, denn Dein Ziel, Deine Richtung, für die Du Dich entschieden hast ist wie ein Kompass, der Dich durch Dein Leben und durch Deine Entscheidungen navigiert.
Und manchmal ist es auch so, dass wir glauben wir „müssten“ uns für eine Sache entscheiden, obwohl sich alles in uns sträubt und wir tief im Inneren Wissen, dass die Entscheidung nicht stimmig für uns ist. Dann ist es aber auch wichtig eine klare Entscheidung dagegen zu treffen und den neuen Weg bewusst nicht zu gehen und nicht ständig wieder überlegen, ob es vielleicht doch gut werden könnte. Vertraue hier gerne Deiner Inneren Stimme, über die wir im Kapitel „Unterbewusstsein“, dem „U“ in der KSEDU Formel noch ausführlicher sprechen.

So erledigen sich viele Entscheidungen von selbst:

Stelle Dir doch einmal vor, Du bist in Frankfurt am Main und möchtest gerne einen Freund in Köln besuchen. Nachdem Du die Entscheidung getroffen hast nach Köln zu fahren, werden sich viele daraus folgenden Entscheidungen erübrigen, die sich sonst auf dem Weg stellen würden, wenn Du einfach ohne Plan ins blaue gefahren wärst.

Du weisst wo Du hinwillst und musst nicht an jeder Weggabelung und an jedem Autobahnkreuz neu überlegen, was Du möchtest und welcher Weg der richtige sein könnte. Du wirst zielsicher den Weg in Richtung Autobahn nehmen und am Frankfurter Kreuz nicht auf den Seitenstreifen fahren müssen, um zu entscheiden, ob Du nun in Richtung Köln, Basel, Hamburg oder München fahren möchtest. Dein Ziel ist klar und dieser Zielnavigator wird dich ohne weitere schwierige Entscheidungen an Dein Ziel bringen.

Natürlich musst Du an jeder Abzweigung und Weggabelung entscheiden, welcher Weg Dich nach Köln bringt, aber diese Entscheidungen werden Dir ganz leicht fallen, weil das Ziel klar ist.

Das Zauberwort heisst auch hier: KLARHEIT. Treffe grosse und mutige Entscheidungen und viele folgende Entscheidungen werden sich damit erübrigen oder ganz leicht und schnell zu entscheiden sein.

Aber, was soll ich denn nur machen?

An dieser Stelle habe ich eine wundervolle Filmempfehlung für Dich:
Magic beyond words – Die zauberhafte Geschichte der J.K. Rowling

Der Film erzählt die tief berührende Geschichte der erfolgreichen Harry Potter Autorin, die in ihrem Leben vor Harry Potter als alleinerziehende Mutter oft nicht mehr weiter wusste und flehend die Frage stellte: Was soll ich denn nur machen? Eine Frage, die niemals zu einer Lösung oder zu einer Entscheidung führen wird, da die Frage die Antwort vorwegnimmt: Ich weiss nicht, was ich machen soll. Punkt. In dem Film fragt ihre Mutter dann immer: „Was willst Du denn machen? Frage Dich, doch einmal. Was willst Du denn machen? Und dann tue das, was Dir Dein Herz sagt.“

Weisst Du wirklich was Du machen willst?

Hast Du KLARHEIT über Deine Wünsche, Deine Ziele über das Leben, welches Du gerne führen möchtest? Wenn Du Dir immer wieder mit Entscheidungen schwer tust, ist die Antwort eher: NEIN. Dann weisst Du sehr wahrscheinlich nicht was Du wirklich willst, denn sonst hättest Du den Kompass, der Dir die Richtung bei Deinen Entscheidungen vorgibt und die Entscheidungen würden Dir viel leichter fallen und schnell entschieden werden. Verschaffe Dir KLARHEIT über das Leben, welches Du wirklich führen willst.

So triffst Du Deine Entscheidungen schneller oder triffst sie überhaupt:

Egal an welchem Punkt im Leben Du gerade stehst, ist es immer wichtig bewusst Entscheidungen zu treffen um die Verantwortung für Dein Leben zu behalten oder zu übernehmen. Durch bewusste und mutige Entscheidungen hast Du die Zügel Deines Lebens fest in der Hand.

Sonst geht es Dir wie dem Schiffskapitän, der sich nicht entscheiden will, wohin er fahren soll und solange auf dem offenen Meer treibt und den Strömungen und Wellen und Stürmen des Lebens schutzlos ausgeliefert ist bis er eine Entscheidung trifft, den Kurs festlegt, die Maschinen startet und Kurs in Richtung seines Zieles aufnimmt.
Ja, auch ohne ein Ziel auszuwählen und ohne die Maschinen zu starten, würde unser Schiffskapitän sehr wahrscheinlich, irgendwie, irgendwo, irgendwann ankommen, wie es Nena in ihrem gleichnamigen Song schon 1984 gesungen hat. Genauso wie Du in Deinem Leben immer irgendwie, irgendwo und irgendwann „stranden“ wirst.
Und genau das macht uns Angst: Wir wissen nicht wo und wann dieses irgendwo, irgendwie und irgendwann sein wird und wie es dort sein wird, weil wir ohne bewusste Entscheidungen keine Kontrolle über unser Leben und dessen Entwicklung haben und planlos herumtreiben.
Wir leben in der kompletten Unsicherheit, weil wir das Steuer nicht in die Hand nehmen. Erst wenn wir Entscheidungen treffen, die Maschinen starten und Kurs aufnehmen, können wir unser Leben und unsere Richtung gestalten. Dann können wir selbst entscheiden, wo und wann dieses „iegendwie, irgendwo und irgendwann“ sein wird. Ob wir dann auch tatsächlich dort ankommen, bleibt weiterhin spannend, aber eine Entscheidung zu treffen und loszugehen, ist die einzige Möglichkeit überhaupt eine CHANCE auf ein Ankommen an unserem Wunschziel zu haben.
Wir gehen Jobs nach, die uns keinen Spass machen, um uns ein Leben leisten zu können, welches wir nicht führen wollen, an einem Ort, an dem wir nicht leben wollen.

In der von mir entwickelten KSEDU-Formel kommt vor dem E für Entscheidung das K für Klarheit und das S für Selbstvertrauen. Je mehr Klarheit Du darüber hast, wie Du kurz-, mittel- und langfristig wirklich leben möchtest, und Dir das notwendige Selbstvertrauen aufbaust, Dir das auch zuzutrauen, wirst Du Deine Entscheidungen schneller, leichter, ja sogar spielend treffen, weil es ganz logische Schritte auf dem von Dir gewählten Weg sind. In dem Wort Selbstvertrauen steckt übrigens das Wörtchen „trauen“. Traust Du Dich?

Menschen die sehr erfolgreich sind und viel in ihrem Leben erreicht haben, treffen jeden Tag 4-5 mal so viel Entscheidungen wie andere Menschen. Und sie treffen ihre Entscheidungen schnell und routiniert. Nicht, weil sie einfach nur auf rot oder schwarz setzen, sondern weil sie sehr genau wissen, was sie wollen und somit jede Entscheidung einfach nur am Ziel ausrichten müssen. Was bringt mich meinem Ziel näher? Und wenn Du es nicht genau weisst: Bei welchem Weg ist die Wahrscheinlichkeit höher, an mein Ziel zu gelangen?
In dem Film Alice im Wunderland, gibt es eine Szene, an der Alice an eine Weggabelung kommt und sich entscheiden muss. Sie fragt die grinsende Katze, welchen Weg sie nehmen soll und die Katze sagt, es käme darauf an, wohin sie wolle. „Das weiss ich nicht“ sagte daraufhin Alice. „Dann ist es auch egal, welchen Weg Du nimmst“, erwiderte die grinsende Katze.
Solange Du nicht weisst, was Du willst, kannst Du Dir jahrelang den Kopf zerbrechen, welche Entscheidung die richtige für Dich ist und wirst nie auf ein Ergebnis kommen. Wenn Du nicht weisst wohin Du willst, kannst Du am Frankfurter Autobahnkreuz nach Basel, München, Köln oder Hamburg fahren und es ist schlicht völlig egal.
Du gleichst dann unserem Schiffskapitän, der irgendwie, irgendwann, irgendwo ankommen wird. Aber dann beklage Dich bitte nicht, dass es Dir dort nicht gefällt. Solange Du nicht weisst, was Du willst, ist es egal, wohin Du gehst und Du kannst für Entscheidungen auch Münzen werfen, denn es ist wirklich EGAL. Entscheide Dich bewusst für Dein Leben, nimm das Steuer in die Hand und verabschiede Dich von Egal, Zufall und Fremdbestimmung.

Ein kleiner Tipp zu Deiner inneren Stimme:

Wenn Du vor einer Entscheidung stehst und immer wieder unschlüssig bist, ob Du dich für oder gegen etwas entscheiden sollst, ist die Antwort in der Regel bereits ganz eindeutig gefallen. Sie lautet: NEIN. Wenn es Dein Weg wäre und es zu Dir und Deinem Leben passt, würdest Du es spüren und Du müsstest nicht so lange überlegen.
Ja, vielleicht hast Du etwas Angst vor der Veränderung, aber Du wüsstest gleichzeitig, dass Du das willst. Entweder es ist ein „Wow, yess“ oder es ist zu 99% ein klares NEIN. Da darfst Du Deiner inneren Stimme vertrauen.
Versuche nicht, dir etwas schön zu reden, was Du nicht wirklich willst. Nur weil Du gerne eine liebevolle Beziehung führen möchtest, muss es nicht zwingend mit der Person sein, die gerade eine Entscheidung von Dir erwartet. Nur weil Du Dich selbstständig machen möchtest, muss es nicht zwingend das Geschäftsmodell sein, welches Dir gerade vorgestellt wird. Schaue auf Deinen Kompass wohin Du willst und nimm auf Deiner Reise keine blinden Passagiere mit.

Zeige der berühmten Aufschieberitis die rote Karte

Ich sollte, ich müsste, ich würde gerne.

Aber trotzdem tust Du es nicht. Du triffst keine Entscheidung das Thema anzugehen oder wenn es etwas unangenehmes ist, es hinter Dich zu bringen. Wir haben dazu schon einige Gründe herausgefunden, doch es gibt noch weitere Möglichkeiten, mit denen Du Dich selbst zu einer Entscheidung und damit ins Handeln bringen kannst:

Oft treffen wir keine Entscheidung, weil wir nicht wissen, WIE wir das lösen sollen. Wir sehen nur einen grossen Berg vor uns und jede Menge Arbeit aber wir sehen keine Lösungen. In einem solchen Fall helfen folgende Schritte:
1. Verschaffe Dir KLARHEIT was Du willst oder wo Du hinwillst.
2. Stelle Dir das Endergebnis vor. Wie fühlt es sich an, wenn Du das erledigt oder bewältigt hast? Was hast Du dann? Wer bist Du dann? Fühle, fühle, fühle und konzentriere Dich nicht auf das was auf dem Weg schwer sein könnte, sondern NUR auf das Endergebnis, welches Dich antreiben und motivieren wird. Wenn es Dich nicht motiviert, dann solltest Du eine andere Entscheidung erwägen. Denke an „Wow yess“ oder „Nein“. Richte Deinen FOCUS auf das Ergebnis, welches Dich wie einen Sog anziehen wird sobald Du losläufst.
3. Denke auf Papier. Schreibe alles auf, was Dich bezüglich Deines Zieles beschäftigt und sortiere Deine Gedanken um dem Chaos im Kopf Herr zu werden.
4. Zerlege den Berg, der vor Dir liegt in kleine Teilschritte, sortiere diese nach Wichtigkeit und konzentriere Dich immer nur auf den nächsten Schritt. Sonst wirst Du überwältigt von der Menge der Aufgaben und der Herausforderungen. Immer nur der nächste Schritt. Das nennt man übrigens STRATEGIE.
5. Fange einfach an. Der Hunger kommt beim Essen und die Freude kommt beim Tun. Aber Du musst loslaufen. Das Universum kann Dir nur etwas liefern, wenn Du in Bewegung bist. Der Sog Deines erwünschten Ergebnisses funktioniert nur, wenn Du Dich bewegst und handelst.
6. Wenn Du nicht weisst, wie Du alleine diesen riesigen Berg bezwingen sollst, suche Dir einen Bergführer. Im echten Leben kann das z.B. ein Coach, ein Mentor, ein Therapeut oder auch ein Sparringspartner sein, der Dich auf Deinem Weg unterstützt.

Falls Du Angst vor einem der Schritte hast und deshalb die Entscheidung vor Dir herschiebst, lies nochmals die 7 Schritte um Deine Angst mutig zu meistern (LINK zu „ Ängste mutig meistern).

Trainiere Deinen Entscheidungsmuskel:

Je öfter Du etwas tust und bewusst wiederholst, desto besser kannst Du es und je stärker wird der trainierte Muskel. Genauso ist es auch mit Deinen Entscheidungen.
Mache Dir von den 20.000 Entscheidungen, die Du täglich triffst immer wieder einige bewusst, denn nur bewusste Entscheidungen trainieren den Muskel. Überlege Dir immer wieder, ob Du das, was Du gerade entscheidest, nur deshalb so machst, weil du es schon immer so tust, oder weil Du es wirklich willst. Hinterfrage Dich und Deine Handlungen mehr:
Trinkst Du den Kaffee, weil Du Lust drauf hast oder nur aus Gewohnheit.
Nimmst Du den Fahrstuhl aus Gewohnheit, oder könntest Du die 2 Etagen nicht schnell per Treppe hochlaufen.
Machst Du den Fernseher abends an, weil Du einen tollen Film schauen möchtest, auf den Du Dich freust, oder triffst Du die unbewusste Entscheidung die Glotze anzumachen nur aus Gewohnheit.
Wer steuert hier wen? Du Dich? Oder wirst Du eher von Deinen Gewohnheiten, den unbewussten 20.000 Entscheidungen gesteuert? Mache Dir Bewusst, was Du tust und warum Du es tust.
Und dann entscheide schneller. Suche im Restaurant nicht 15 Minuten nach der richtigen Pizza, sondern überlege bevor Du die Speisekarte öffnest, auf was Du gerade Lust hast und suche dann nach dem passenden Menü und Entscheide schnell. Und stelle die Entscheidung nicht mehr in Frage. Entscheide schnell und klappe die Karte zu. Fertig. Trainiere schnelles Entscheiden.
Wenn Du hin- und hergerissen bist, frage Dich ganz einfach:

Will ich das? Ja oder Nein und dann entscheide.

Ja, manchmal wird man dadurch, dass man weiss was man will und sich dementsprechend entscheidet und verhält, etwas unbequem für sein Umfeld.

Wer weiss was er will, ist kein Mitläufer mehr. Wer weiss, was er will, ist nicht mehr so leicht von etwas zu überzeugen, was er (eigentlich) nicht will. Das wird nicht jedem in Deinem Umfeld gefallen.
Mal ehrlich: Willst Du DEIN Leben leben, oder nur den Strömungen des Alltags oder Deines Umfeldes ausgeliefert sein, um irgendwann mit 80 oder 90 Jahren festzustellen, dass Dich die Strömungen irgendwie, irgendwann, irgendwohin gebracht haben, wo es Dir nicht gefällt?

Willst Du mit 80 oder 90 Jahren zurückblicken und einfach nur traurig über all die Entscheidungen sein, die Du NICHT getroffen hast?

Möglicherweise ist genau dies hier und jetzt Dein „Wake up call“.

Verschaffe Dir Klarheit, Selbstvertrauen und dann treffe mutige Entscheidungen für Dich und Dein Leben, damit Du mit 92 Jahren gut gelaunt und innerlich erfüllt zurückschauen und mit einem Lächeln sagen kannst: Das war ein grossartiges und richtig tolles Leben.
Es hat Spass gemacht.

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